Bild 655 - 1 Kampfadler

Wildebeest on Moving - 2

 

MWS Massai Wildlife Soziety 2

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Neue Erkenntnisse und alte Erfahrungen
Eine Nahrungsmittelknappheit ruft angebliche Agrarsexperten auf dem Markt, die den Landwirten helfend unter die Arme greifen wollen und Saatgut, Dünger und natürlich auch Spritzmittel von namhaften Konzernen für angeblich moderate Preis anbieten, rechnet man doch einfach mal den Gewinnertrag durch. Für diese Spirale der Irrtümer werden dann auch noch vorteilhafte Kredite angeboten, die schon sehr bald von den eigentlich mittellosen Landwirten nicht mehr bedient werden können. Ein Kollaps ist meistens vorprogrammiert, denn der Handelsmarkt ist äußerst wechselhaft und wenn die Landwirtschaft vor Ort die Erzeugnisse nicht schonend lagern kann, dann unterliegen sie einem unfairen Preisdruck. Die angepriesenen Saatgüter erbringen meistens nicht das versprochene Ergebnis, denn sie sind den örtlichen Umweltbedingungen keineswegs gewachsen. Zusätzlich wird der Boden allmählich durch verschiedene Gifte belastet und auch der vermehrte Wasserverbrauch senkt den Grundwasserspiegel. Nun müssen sogar die Industriestaaten erkennen, dass die industrialisierte Landwirtschaft mit künstlichen Düngestoffen und Spritzstoffen die Anbauböden nachhaltig stark schwächen. Es geht in den Böden immer mehr der natürliche Kreislauf der Lebewesen, von der Mikrokultur beginnend bis über die Weichtiere, den Tauwürmern bis zu wichtigen den therapierenden Begleitpflanzen, verloren. Grundsätzlich sinkt, durch die extreme Verdichtung der Böden, der Sauerstoffgehalt der ehemals lebenden Böden und damit erstickt, beginnend von den Mikrokulturen, jegliches Kriterium zu einem widerstandsfähigen und somit belastbaren Agrarboden.
Es ist der Beginn einer Desertifikation, denn ein toter Boden kann zu seiner nun verbleibenden Struktur nicht mehr den Anteil Wasser pro Kilogramm Erdreich halten, wie es zuvor viele Jahrhunderte in seiner Eigenschaft lang! Weltweit werden jährlich ca. 6 Milliarden Hektar durch Desertifikation unbrauchbar gemacht. Insgesamt sind 30 % der Landoberfläche der gesamten Erde gefährdet. Dieser Wandel wird höchstwahrscheinlich nur zu einem geringen Anteil durch den zur Zeit schwachen Klimawandel verursacht, denn die natürlichen Habitate mit ihren Lebewesen sind durchaus in der Lage sich den wechselnden Klimabedingungen anzupassen. Bildet ein Lebensraum einen gesunden Kreislauf des Wechselspieles verschiedener Pflanzen und Tiere, dann sind die Mehrzahl der Lebewesen sogar in der Lage in ihrem eigenen System der Artenvermehrungen eine Makroevolution der zügigen Anpassungen ihrer Fähigkeiten im Verhalten, aber auch in Gestalt und Stoffwechsel (Zeiträume von um die 20 -25 Jahre sind durchaus möglich) durchzuführen.
Kehrt der Mensch mit seinen Ideen und Verhalten einmal in sich, dann würde er durchaus zu folgende Schlussfolgerungen der vorhandenen ökologischen Probleme auf seinem Heimatplaneten Erde kommen: Der Homo Sapiens Sapiens beschleunigt seine eigene Entwicklung in einem so gefährlichen Tempo, welches die natürlichen Habitate der Erde nicht unbeschadet überstehen können. Entzieht der Mensch einem spezifischen Ökosystem einzelne sehr wichtige Zutaten der komplizierten Kreislaufrezeptur, dann erkrankt dieses Ökosystem und bricht sogar zu einem bestimmten Grad der Veränderungen in sich zusammen!
Der Mensch muss die Art und Weise seines Handels soweit verstehen und auch handhaben, dass er mit einer bewussten Nutzung - Agrarwirtschaft, Rohstoffnutzung, Wasserwirtschaft, und auch Infrastruktur - Bebauung einen natürlichen Kreislauf erhalten kann, oder zu empfindliche Habitate unbeeinflusst lässt. Diese Ökologiethemen betreffen zu einem Teil die Bevölkerungen und zu einem großen Teil die zuständigen und beeinflussenden Finanzen und auch Behörden! Es ist ein Bildungsspektrum einer ganzen Bevölkerung, die durchaus durch ökologisches Denken und auch Handeln in Zukunft mehr Erfolge in Ökonomie und Ökologie erzielen kann! Ein Ressource schonendes Handeln spart ein riesiges Volumen an zukünftigen Kapitals, das nicht in Wiedererstellungs- Renaturierungsmaßnahmen finanziert werden muss, um überhaupt noch Gebiete besiedeln und auch bewirtschaften zu können! Viele Gebiete unserer Erde sind in ihrer Desertifikation so weit fortgeschritten, dass Maßnahmen der Renaturierungen und der Rekultivierungen die Möglichkeiten der Menschen übersteigen.
Wir Menschen wollen durch künstliche Mittel die ausgerichtete, aber doch jeder Zeit anpassungsfähige Arbeitsweise der Natur ersetzen, um dadurch enorme Ertragssteigerungen zu erzeugen.
Wir müssen der Natur wieder zuschauen, um von ihr zu lernen, damit wir in einer ökologischen Ausgewogenheit überleben können!

Zu dem Thema der Desertifikation durch menschliche Einflüsse, die vielmehr durch den Druck der Ertrags- und somit Gewinnmaximierungen durch industrialisierte Verfahren in der Landwirtschaft und anderen Bereichen, als weniger durch eine anthropogene Klimaerwärmung der Erde kommen, können in dem Projektkatalog MWS Massai Wildlife Soziety von Stefan Rutzen nachgelesen werden.


Gegenseitiges Zuhören und Verstehen

Ein Hauptarbeitswesen der MWS wird das Forum der Diskussionen und gegenseitiger Aufklärungen sein, um somit optimale Lösungen zu finden. Ein akademischer Grad, eine führende Position kann niemals komplett die Lebenserfahrung eines Bauern, eines Handwerkers und eines über Generationen hinaus gelernten Naturheilers ersetzen.
Vielmehr sind die Lösungen in einem Mix aus alten Erfahrungen und Praktiken und neuen Erkenntnissen modernster Forschungsmethoden zu suchen.
Forschungen im Ökologie- und Agrarwesen bedürfen das Wechselgespräch mit anderen Wissenschaftsdisziplinen und erzeugen somit die höchste Effizienz der Ergebnisse in globaler Arbeit der Wissenschaften über Auftragsgeber und Interessengemeinschaften hinaus, nur so werden einzelne Wissenschaften wieder glaubwürdiger und Ergebnisträchtiger!
Hauptsächlich erfolgreich sind die Lösungen, die menschlich praktisch und auch technisch vor Ort angewendet werden können. Diese ökologisch sinnvollen Lösungen führen zu einem positiven Langzeitergebnis und können somit den Agraranbau auch erfolgreich gegen Wildbefall - zum Beispiel gegenüber den Elefanten auf eine natürliche Art und Weise geschützt werden. Diese lokalen Anwendungen hierzu müssen in den Bevölkerungen etabliert werden und von den Entwicklungs- und auch Wildschutzgesellschaften und den Staatlichkeiten unterstützt werden!
Vernichten Wildtiere nicht mehr den Agraranbau der Menschen, steigt auch das Verständnis und das Interesse zu dem Lebensraum in Wildschutzgebieten und an den Grenzen von Nationalparks! Mensch und Natur können sich gegenseitig schätzen und es entsteht ein Wechselspiel der positiven Gegenseitigkeiten, denn in Tanzania erbringt zur Zeit der wachsende Dienstleistungssektor Tourismus immerhin 20 % des Bruttosozialproduktes und beschäftig etwa 15 % der Erwerbstätigen in Tanzania.


Herausforderungen
Die Hauptaufgabe der Massai Wildlife Soziety stellt sich in der Renaturierung von extrem belasteten, natürlichen Weidegebieten in den Korridoren von zyklischen Wildtierwanderungen der Feuchtsavannen, Strauch- und Dornsavannen und den Trockensavannen. Die Belastung der weiten Savannenflächen in den Wildschutzgebieten, auch an den Randgebieten der Nationalparks, ergibt sich aus der erhöhten Rinderhaltung der verschiedenen Bevölkerungen, vorrangig der Massai in den Gebieten des Northern Circuits / Nordwesttansania.
Die Massai werden sich in Zukunft für den Lebensraumerhalt und den Wildschutz stark machen müssen, denn es betrifft unmittelbar ihre Existenz und ihr Dasein in den Naturräumen im Nordwesten von Tanzania. Hierzu müssen die Massai gewiss nicht auf die Viehhaltung verzichten. Die Anzahl der Kühe und Ziegen muss auf eine verträgliche Zahl verringert werden und ihre Haltung zu dem Kontext des Bodenschutzes und der Graskulturen besser ausgerichtet werden.
Zu der Verringerung der Vieherden bekommen die Männer und die Frauen der Massai neue wichtige und auch in den Clans hoch anerkennende Aufgabenstellungen um die eigene Ökonomie langfristig zu sichern und um einen einzigartigen Lebensraum zu erhalten.

Die MWS wird aus einer Ökologieschule in Mto wa Mbu heraus arbeiten und sich natürlich auch nach den Bedürfnissen und den Umständen der Infrastruktur ausrichten und somit auch mobile Unterrichtseinheiten etablieren. Das wichtigste Kriterium, um angestrebte Wildschutz- und Ökologieziele zu erreichen, ist die der Gesellschaft und auch den einzelnen Personen angepasste theoretische und auch praktische Unterrichtung. Somit möchte sich die MWS nach den Wegen der erfolgsorientierte Unterrichtsmethoden, wie zum Beispiel die in Afrika äußerst beliebte und erfolgreiche Aufklärung und Unterrichtung durch spontane Theatervorführungen auf der Straße und im Feld, ausrichten. Diese opportunistischen Unterrichtsmethoden sollen auch den Menschen, die keine Schule besucht haben, wichtige Kenntnisse und auch Fähigkeiten in den Bereichen des Wildschutzes und der Ökologie erfolgreich vermitteln. Nur das Verstehen und auch das Anwenden von wichtigen Grundkriterien des Lebensraumschutzes und auch der ökologischen Ökonomie fördert eine lebenswichtige Selbstständigkeit und auch Standhaftigkeit der Bevölkerungen in den von Wildschutz und auch Nationalpark frequentierten Gebieten.
Die Unterrichtungen direkt in der Ökologieschule werden sich nach einer examinierungsfähigen Art und Weise ausrichten, die in Zukunft sogar weitere Fachkräfte hervorbringen können. Diese Fachkräfte können in Zukunft in einem Schulnetz der ökologischen Bildung Landesweit eingesetzt und von mehreren Stellen aus koordiniert werden. Finanzierungen hierzu können aus einem Plan der Einnahmen aus den ökologisch erzeugten Einnahmen unter anderem aus der EBC Eastafrican Business Company, aus international ausgelegten Entwicklungsgeldern und auch von einer Finanzierung über die Einnahmen des Dienstleistungssektors der Tourismusbranche Tanzanias getätigt werden!
Tanzania möchte sich weiterhin Touristisch orientieren und es besteht somit ein hoher Bedarf an professionellen Fachkräften in dem Bereich des ökologischen Alternativtourismus.
Die großen Nationalparks sollen touristisch entlastet werden und die umliegenden Gebiete sollen mit Hilfe der Bevölkerung attraktiver gestaltet werden. Nun soll eine Entlastung der Hot Spots an Nationalparks nicht dazu führen, das ein Ostafrikareisender nicht Stolz erzählen könnte, dass er die Serengeti oder den Ngorongoro Crater besucht hat. Vielmehr sind es die regelmäßigen Besucher Ostafrikas, die auch das eigentliche Land für sich entdecken und dass nicht unbedingt mit weniger tierreichen Wildniserlebnissen. Werden Wildschutzgebiete renaturiert, also von Nutzviehüberfraß und Überbewirtschaftung entlastet, dann werden es auch die Touristen danken, denn in Nordwest Tanzania kann man auch außerhalb der Nationalparks hervorragend Wildtiere mit dem Jeep, auf Pferden, auf Dromedaren, mit dem Fahrrad oder zu Fuß originell und mit abenteuerlichen Reizen erkunden! Alleine schon die Kulissen der vulkanisch gebildeten Landschaften, in der sich verschiedene Bevölkerungen seit vielen Jahren heimisch fühlen und stolz ihre Kulturen vorzeigen, spiegeln das wahre Afrika, das Herz Afrikas wieder!
Das Schulungssystem Massai Wildlife Soziety orientiert und bildet sich selber ständig weiter. Durch das Schauen über den Rand des eigenen Projektes hinaus, wie unter anderem das Beobachten des Millenium Projektes in verschiedenen Gebieten Ostafrikas und auch der direkte Kontakt zu anderen Massai- und Wildschutzprojekten und der ZGF Zoologischen Gesellschaft Frankfurt / Serengeti - Mara Ökosystem, der NCA Ngorongoro Conservation Area und der TANAPA Tansania National-Parks, wertet sich das Ergebnis der Orientierungen auf.
Spezielle Arbeitsteams sollen sich Global zu den verschiedenen Aufgabenstellungen in der Entwicklungshilfe und den verschiedenen Wissenschaften der Zoologie, Biologie, Agrarwirtschaft und auch der alternativen Medizin erkunden und informieren, um so ein Optimum an Lösungsfindungen zu erzeugen.
In der MWS werden hauptsächlich Fachpersonen aus Tanzania eine Anstellung im Management und Schulsystem finden!
Die Massai Wildlife Soziety wird gesellschaftlich von der EBC Eastafrican Business Company getrennt sein. Die EBC wird durch ein orientierendes Volumen an Finanzmitteln in die MWS hinein finanzieren und stellt somit in den ersten Jahren das Hauptkriterium der Existenzsicherung dar.

Zu diesen ersten Informationen, zu der ersten Darstellung des MWS Massai Wildlife Projektes, kann auch in einem Projektkatalog nachgelesen werden. Hierzu ist eine Email an die Kontaktadresse Stefan Rutzen zu richten.

Die Gedanken von Stefan Rutzen und Liomo Elias zu den Aufgaben der MWS Massai Wildlife Soziety stehen zu dem Leben der Menschen und seiner Kinder dieser Welt.

- Der Mensch schützt nur das, was er liebt! -
  Meeresforscher und Schriftsteller Jacques-Yves Cousteau † 1997.

- Die Sache der Tiere steht höher für mich als die Sorge, mich lächerlich zu machen, sie ist
  unlösbar verknüpft mit der Sache der Menschen. -

  French novelist Émile François Zola † 1902.

- Einem Massai ist die Zeit nicht wichtig, vielmehr ist es die Natur, die uns allen
  unmissverständlich zeigt, wann es am Tage Dunkel wird! -
  Liomo Elias  * 1987.

- Die Schönheit ist ein kühnes Anlitz der Natur, sie lässt die Sprache der Herzen ertönen
  und die Sprache der Menschen verstummen! -

  Stefan Rutzen  * 1973.

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