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Wildebeest on Moving - 2

 

MWS Massai Wildlife Soziety 1

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Dem Volk der Massai ist die natürliche Richtung gegeben, eine besondere Stellung in den zukünftigen Aufgaben des Wild- und Kulturschutzes in Nordwest Tansania, in dem Großgebiet des Northern Circuit berühmter Nationalparks und über seinem Wirkungskreis hinaus, einzunehmen.

Die Massai können sich im Einklang mit ihrer Kultur für den Wild- und Kulturschutz neu ausrichten.
Mit dem Respekt zu den Traditionen der verschiedenen Bevölkerungen und mit der Erkenntnis zu einer stetigen gesellschaftlichen Entwicklung,
die in keiner Weise schwache Bevölkerungsgruppen benachteiligen soll, wird der Name der Massai in Zukunft für das Wissens zu den Lebensraumerhaltungen und den zum Wildschutz ökologisch ausgerichteten Ökonomiezielen stehen!

Dem Volk der Massai ist eine neue Identität der besonderen Zukunft, mit der Erkenntnis und dem Bewusstsein zu einem einzigartigen Lebensraum der extremen Diversitäten, in einer natürlichen Art und Weise gegeben. Hierzu stellt sich das zukünftige Aufgabenspektrum der
MWS Massai Wildlife Soziety mit seinen ökologisch ausgerichteten Schulungen und der logischen Verarbeitung in Anwendungen und Gestaltungen.

Es liegt in dem Verständnis der Massai, dass die Zukunft ihres Volkes, ihrer Tradition als eine rein autonome Position, in einem sich neu strukturierenden Land nicht gesichert ist. Das Wagnis eines größeren Schrittes auf einem Weg der neuen Möglichkeiten, auch mit festen, traditionellen Strukturen, ist aber noch nicht in allen ihren Herzen vorhanden. Es sind verständnisvolle Köpfe wichtig, die das Urkriterium zum Überleben in den Familien der Massai zu den widrigen Lebensumständen, in der Jahresweise auch sehr langen Trockenzeit, aufrechterhalten. Der Zusammenhalt innerhalb der Mitglieder eines Massai Clans kann sich aber in der Zukunft nicht mehr unmittelbar von den Witterungsextremen einer weiten, rauen Landschaft abhängig machen!
Zu dem Anker, dem Überlebenskriterium der Massai gehört seit mehreren hundert Jahren die nomadische Viehhaltung. In ihrer besonderen Art der Anwendung ist die nomadische Viehhaltung in den Gebieten der Wetter- und Naturextremen das beste Überlebensmittel überhaupt. Das Volk der Massai richtete sich jahrhundertelang an dem Wechsel von Trockenzeit und Regenzeit aus. Einige von ihnen folgen, wie es die großen Wildherden auch heute noch tun, dem Graswuchs. Sie leben mit und von ihren Rindern und Ziegen.


Gras
Heute sind die Gebiete zum Wandern mit Viehherden durch landwirtschaftlichen Anbau und auch den neu strukturierten Aufgabenstellungen der Regierung von Tansania und somit auch der Behörde der TANAPA Tansania National-Parks stark begrenzt. Heute richten sich nicht mehr alle Massaifamilien nach einer nomadischen Lebensweise aus, dennoch ist die Kopfzahl der Viehherden stark gestiegen. So haben die Massaiclans ganz automatisch die Kritik der TANAPA vermehrt auf sich gerichtet. Die Massai stehen ganz gewaltig in dem Fokus der verschiedenen Kriterien der Ökonomie und der gesellschaftlichen Anpassung, der ökologischen Ausrichtungen zu ihrem Lebensraum.
Die TANAPA möchte Wildschutzmaßnahmen etablieren, die keineswegs die Kulturen der Menschen beschneiden, aber doch die Wildschutzgebiete und natürlich die Nationalparks erhalten und sogar erweitern sollen. Zu diesem Kontext des Bevölkerungswachstums und auch der Naturraumerhaltung kann es eigentlich nur eine Arbeitsbrücke geben:
Die verschiedenen Bevölkerungen und auch die Massai können und müssen sich stärker in Ökologie- und Wildschutzaufgaben beteiligen. Somit erhalten sie neue Wege in der Ökonomie und auch kultureller Stärkung für eine Zukunft vieler neuer Ideen und auch Lösungen!
Die MWS Massai Wildlife Soziety wird sich auch in der Aufgabe verpflichten, eine Brücke des Gespräches und des Austausches zwischen den Massai, den anderen Bevölkerungen, den verschiedenen Ökologie- und Wildschutzgesellschaften und den Behörden der Regierung von Tanzania zu bilden.
Die Kultur der nomadischen Viehhaltung, die Kultur der Massai, muss in einem biologisch vertretbaren Maß erhalten bleiben, nur das ist ein hauptsächlicher Existenzschutz. Die Art und Weise der Viehhaltung kann in der Zukunft nur an eine Zeit der Renaturierung von Grasflächen und auch der Wanderung und Äsung von Wildtieren angepasst sein, um örtliche Desertifikationen und auch einen Druck auf Habitats Orientierungen der Wildtierbestände zu vermeiden. Die weltweit voranschreitenden Desertifikationen haben ihre Ursache durch direkte und indirekte menschliche Einwirkungen auf Böden.
Desertifikationen sind massive Bodenaustrocknungen / Wüstenbildungen, die durch Degradationen, die völlige Veränderung der typischen Merkmale eines Bodens örtlich, von Menschen ursächlich durch massiven Wasserentzug, extensiver Agrarkulturen, Überweidungen und Bebauungen verursacht wird. Die Desertifikation betrifft auch die Industrienationen, denn es sind immer die gleichen Ursachen - eine enorme Unkenntnis in der arbeitenden Bevölkerung, die Ignoranz und Profiteffizienz der Auftraggebenden und regulierenden Stellen, die vorrangig einer weltweiten Finanzgewinnorientierung unterliegen. Eine gefährdete Ernährung der Weltbevölkerung ergibt sich zum größten Teil aus dem globalen Handel mit Lebensmitteln und den damit entstehenden Kostendruck auf die gering verdienenden Menschen, die in den Städten leben und sich nicht nebenbei durch Agraranbau ernähren können. Die stetig wachsenden Städte entziehen den umliegenden Gebieten massiv Wasser aus bestehenden Ressourcen. Diese Wasserentnahmen verstärken den Druck auf die lokalen Versorgungen mit Grundnahrungsmitteln, denn die Nahrungsmittel die auf den Feldern vor den Städten erzeugt werden, gehen somit in noch geringeren Mengen direkt in den Verkauf an die Geringverdienenden - armen Stadtbewohnern. Die hauptsächlichen Mengen Reis, Mais und Getreide gehen vorrangig in den internationalen Handel. Ein kleiner Rest bleibt in dem Herkunftsland. Es werden harte Devisen mit dem Reis, Getreide und Mais erzeugt und treiben den Einkaufspreis für Grundnahrungsmittel der kleinen Leute vor Ort in die Höhe. Die Handelsspirale und auch die Lagerung von Nahrungsmitteln erzeugt eine künstliche Nahrungsknappheit auf der Welt. Für das 8292 km² große NCA Ngorongoro Conservation Area, einem der Serengeti vorgelagerten Wildschutzgebiet, in dem stark reglementierte Landwirtschaft erlaubt ist und seinen angrenzenden kleineren Schutzgebieten, wie dem Mto wa Mbu Game Controlled Area, dem ersten Aufgabengebiet der Massai Wildlife Soziety, gelten andere Bedingungen der Ökonomie und Ökologie. Im Gegensatz zu den städtischen Ballungsgebieten der Großstädte wie zum Beispiel Arusha, Dodoma, Moshi und auch Dar es Salam, in denen es eine steigende Bevölkerungseinwanderung vom Land in die Städte gibt, wächst in dem fruchtbaren und von Feuchtigkeit gut frequentierten Gebiet NCA die Bevölkerung auf dem Land. Durch die steigende Bevölkerungszahl in Wildschutzgebieten, an den Rändern von Nationalparks, entsteht eine ganz andere Qualität der Ökologieaufgaben, um beiderseitige Bedürfnisse der Menschen und auch Wildtieren gerecht zu werden! Momentan ist die Ernährung und die Wasserversorgung der Bevölkerung Tanzanias sicher gestellt.
In Ostafrika von Äthiopien bis nach Mosambik befinden sich, durch die Historie der vulkanischen Aktivitäten hervorgerufen, die fruchtbarsten Böden der Erde. Diese Fruchtbarkeit ruft ganz neue Akteure auf den Plan der angeblichen Hilfsbereitschaft. Regierungen und auch Bevölkerungen werden durch ausländische Investoren (Industriestaaten) mit der Pacht oder sogar mit dem Kauf von Länderreien gelockt und mit den Plänen hocheffektiver Bewässerungsmethoden und auch Anbaumethoden begeistert. Eine Langzeitorientierung zu ökologischen Gesichtspunkten wird hierbei oftmals außer acht gelassen! Tanzania hat es in dem Wandel der Zeit in seinem Staatskomplex nicht einfach, jedoch ist die Orientierung zu ökologischen Gesichtspunkten mit der Lebensraumerhaltung gegeben, denn diese bringt gute Devisen, unter anderem durch den Tourismus in das Land!
Tanzania möchte seinen Tourismus anders ausrichten als es zum Beispiel der Staat Kenia die letzten 50 Jahre gemacht hat.
Die vielfälltigen Aufgaben der Ökologie sind anzugehen, um langfristig ein Land zu gestalten, dass in der Zukunft weiterhin von zahlreichen natur- und auch kulturliebenden Touristen besucht wird.

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