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Liomo Elias Laiser

Liomo Elias Laiser
Staatsangehörigkeit Tanzania – vom Volk der Massai
Lutherisch Evangelisch
Studium in Uganda und bestanden mit einem Bechalior in Financial Managing

Tanzania
P.O. Box 98
Arusha

Liomo Elias Laiser, geboren am 03.07.1987, ist ein Massai und er lebt mit seiner Familie im Einzugsgebiet von Mto wa Mbu im Great Rift Valley.
Herr Elias hat seinen Bachelor in Financial Managing auf der international ausgerichteten Universität in Kampala gemacht.
Die Idee zu einem speziellen, neuartigen Projekt, das durch die Massai im Great Rift Valley geleitet werden soll und so flexibel wie möglich gestaltet wir, dass es als Vorbild für andere Projekte in anderen Gegenden dienen kann, kommt von mir Stefan Rutzen. In langen, konstruktiven Gesprächen zwischen Liomo Elias und mir wurden die grundsätzlichen Ideen und Gedankengänge zu verständlichen und auch praktisch anwendbaren Sätzen ausformuliert.

Für mich Stefan Rutzen ist es durch Liomo Elias überzeugend dargestellt worden, dass sein Lebensverhalten nicht grundlegend durch die traditionelle Lebensweise seines Massaivolkes bestimmt wird. Er überzeugte mich in vielen Gesprächen in seiner Weitsicht der ökologischen und gesellschaftlichen Fragen.

Liomo Elias Laiser, der Lutherisch Evangelisch getauft wurde, hat mir überzeugend dargestellt, dass er zwar im gegenseitigem Respekt seiner vollständig in der Massaikultur lebenden Familie steht, aber dennoch sein Leben nach den neuen Herausforderungen in den Wildschutz gebieten und in den Grenzgebieten zu den Nationalparks ausrichten will.
Seine Eltern und Geschwister sichern sich ihren täglichen Lebensunterhalt durch einen Krämerladen in dem Lebensumfeld der Hauptverkehrsstraße von Mto wa Mbu.
Mit Nachdruck hat er seine Endscheidung untermauert, dass er nicht in einer größeren Stadt bei einer Bank, Firma oder auch in dem Büro einer Behörde arbeiten möchte.
Die Vorstellungen von einem Familienleben nach dem Vorbild der Industriestaaten, trennt Liomo Elias vollständig mit dem wichtigsten Grundsatz und der Wirkungsweise des kulturellen Lebens, traditionsbewusster Bevölkerungen, wie die der Massai!
Die Tatsache, dass es im hohen Grad dem Erfolg förderlicher ist, ein Projekt der selbstorganisierten Art und auch Führung zu gestalten, wenn es aus einer gut strukturierten und gesicherten Lebensführung eines traditionell ausgerichteten Volkes kommt, gewinnt in meinen Überlegungen immer mehr an Überzeugung.
Die Massai und auch die anderen Kulturen sind sich der zukunftsnahen Veränderungen in den Wildschutzgebieten und in den Grenzgebieten zu den Nationalparks sehr wohl bewusst, doch ist die Mehrzahl der Menschen in Tanzania an sein tägliches Auskommen bemüht. Es ist schwierig für die Menschen eine gewisse Zeit vorrauszuplanen, es fehlt an Kenntnissen, Erfahrungen, Ideen und natürlich auch an Geldern, um ökologische neue Wege zu gehen, die auch eine sichere Zukunft bringen würden.

Das Volk der Massai lebt zu einem guten Teil autark der Gesellschaft, sie sind dem Überleben in großer Trockenheit sehr gut ausgerichtet. Ihre einfache, aber kulturell stark ausgerichtete Lebensweise in der Wildnis sicherte ihnen schon über viele Jahrhunderte hinweg das Überleben.

Die Basisarbeit der Projektidee, nämlich vorrangig den Bau einer Grundexistenz für Herrn Liomo, seiner zukünftigen Frau und auch seiner unmittelbaren Familie durchzuführen, sichert zuerst die Grundbedürfnisse der Haupttätigen. Durch diesen Vorgang könnte das Projekt auf selbständigen Füße, unabhängig von Institution, größeren Geldgebern und Hilfsorganisationen auch eine schwierige Zeit überleben.
Die Basisarbeit ist die Erstellung von den ersten Steinwohnhäusern und logistischen Versorgungsstrukturen, die dann zu einer individualistischen, alternativ zu Luxus Lodges ausgerichteten, Urlaubsunterbringung - Lodge ausgebaut werden.
Die Arbeiten zu der wichtigen Existenssicherung von Liomo Elias und seiner Familie ersten Grades haben bereits mit dem Bau der ersten Urlaubsanlage in Mto wa Mbu am Lake Manyara Nationalpark begonnen. Er besitzt einen Landrover Defender 110 / Baujahr 1990, ein Notebook und eine Digitale Bridgekamera.

Liomo Elias, ein Freund, ein Bruder, eine Fügung!


Das Zusammentreffen mit Liomo Elias war für meine erste Reise 2009 nach Ostafrika,
in das Gebiet des Great Rift Valley, eine wahre Freude, ein wirklicher Glücksfall!

Liomo Elias ist 26 Jahre alt. Er hat klare Vorstellungen von seinem
Leben und diese lebt er auch mit Herz und einem hohen Grad des Gefühls für Handlungen und Verantwortung.
Von den zahlreichen Volksgruppen in Ostafrika hat er sehr gute Kenntnisse.
Er spricht vier Sprachen: Massai, Suaheli, Englisch und Französisch.
Durch seine Kultur wurde er stark geprägt, doch er orientiert sich in seinem politischen, ökonomischen und ökologischen Denken gesamtgesellschaftlich, vielleicht auch gerade aus der Prägung seiner Kultur heraus. Liomo Elias ist in der Wildnis Ostafrikas aufgewachsen und somit ist er mit Herz und Seele ein Natur- und Wildexperte.
Er ist in dem Besitz eines Führerscheines, um einen Personenkraftwagen und ein Motorrad fahren zu dürfen
.

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Bild 1285 -
DSCN3162 Liomo und Oma Cocko
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